Abitur 78

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Nachlese – ABI‘78

 

Am 21. September 2013 haben wir uns als kleine Gruppe (25 von 87) wieder zusammengefunden, um nach 35 Jahren den alten Zeiten zu gedenken. Glücklicherweise hatten wir uns vor 5 Jahren zuletzt getroffen, so dass die Erkennungsrate der Gesichter und Personen doch sehr hoch war.

 

Achim Ulrich hatte angeboten uns eine Tour durch die „neue“ Marienhöhe zu geben und so ging’s um 14:30 los in die neue Mediothek, durchs alte Schulgebäude, vorbei an der hochmodernen Betriebstechnik und hinüber ins „neue“ Schulhaus, wo wir mit etwas Wehmut an die unbeschwerten Zeiten im „AS“ zurück dachten.

Die technischen Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung und das ganze Gebäudekonzept haben uns sehr beeindruckt - wir konnten vor 35 Jahren davon noch nicht mal träumen – und ich dachte, wer hier nicht gerne zur Schule geht ist selbst schuld.

 

Gegen 17:00 sind wir ins Restaurant Pichlers in Traisa umgezogen und haben zunächst bei Kaffee und Kuchen und später bei einem leckeren Abendessen unsere Gespräche (und vielleicht auch die persönlichen Lebensbilanzen) weiter vertieft.

Armin hatte seine kleine PA-Anlage mitgebracht, so musste keiner bei der Vorstellungsrunde die Stimme erheben: „ Wann fühlt man sich in unserem Alter immer noch wie 18? Morgens nach dem Aufwachen – solange bis man anfängt sich zu bewegen…“. Wir haben festgestellt, dass wir nun die Stabilität mehr schätzen als die Herausforderung und dass ein achtsamer Umgang mit der (verbleibenden) Lebenszeit die eigene Lebensqualität enorm steigert. Als Spruch des Abends habe ich gehört: „ Ich bin Arzt, ich würde nie zum Arzt gehen“. 

 

Alle hatten viel zu berichten, die Zeit verging wie im Flug und wir konnten uns nur mühsam damit abfinden, dass der halbe Tag immer zu kurz ist, als dass man freiwillig zu einem Ende zu kommen würde.

Armin hat zum Schluss noch einige Lieder vorgetragen, aber um Mitternacht wurde das Restaurant geschlossen und wir hatten keine Möglichkeit mehr dem Abschied für die nächsten 5 Jahre auszuweichen.

 

Ich freue mich bereits auf das nächste Treffen und hoffe auch wieder viele andere Gesichter begrüßen zu dürfen.

 

Autor: Stefan Walbrach